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Das E-Kennzeichen - Welche Vorteile bringt es mit sich?

03. Januar 2021 | Veröffentlicht in Infos

Fahrer von Elektroautos dürfen ihren Wagen an öffentlichen Ladesäulen parken. Zum Teil ist eine Parkscheibe Pflicht, während er in anderen Fällen rund um die Uhr kostenlos abgestellt werden kann, wenn das Fahrzeug über ein E-Kennzeichen verfügt. Was sich dahinter verbirgt, welche Vorteile das E-Kennzeichen hat und wer es beantragen darf, wird hier erläutert.

Was ist ein E-Kennzeichen und wer kann es beantragen?

Oldtimer und landwirtschaftliche Fahrzeuge tragen sie bereits, doch seit dem Jahr 2015 können dank des neuen Elektromobilitätsgesetzes auch Halter von E-Autos das E-Kennzeichen beantragen. Damit sollen Elektroautos mehr Akzeptanz und Verbreitung finden. Der zusätzliche Buchstabe E am Ende verdeutlicht die Umweltfreundlichkeit. Folgende Fahrzeuge dürfen auf dem Kennzeichen ein E tragen:

- Mit Brennstoffzellen angetriebene Autos
- Elektrofahrzeuge
- Plug-In-Hybride

Das E-Kennzeichen kann bei der örtlichen Zulassungsstelle beantragt werden. Erforderlich sind dafür der Personalausweis oder Reisepass, die Fahrzeugpapiere und eine Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer). Die Kosten betragen meist 25 bis 30 Euro. Hinzu kommen die Gebühren für neue Nummernschilder. Elektroauto-Halter sind nicht dazu verpflichtet, ein E-Kennzeichen zu besitzen.

Was sind die Vorteile des E-Kennzeichens?

Fahrer von Elektroautos profitieren mit dem Sonderkennzeichen von einigen Vorteilen. Bei einer erstmaligen Zulassung des Fahrzeugs bis Ende 2020 zahlen Halter zehn Jahre lang keine Kfz-Steuer. Danach wird lediglich ein kleiner Anteil des normalerweise gültigen Steuersatzes berechnet. Vorteile bringt das E-Kennzeichen beim Parken. Die Kommunen dürfen ebenso kostenfreie Ladestationen für E-Autos anbieten. Auch die Busspur darf genutzt werden.

Zu beachten ist:

Das Gesetz sieht lediglich Kann-Bestimmungen zum Kennzeichen vor. Über die genaue Ausgestaltung entscheiden die Kommunen und Städte. Sie können, aber müssen Elektrofahrzeuge nicht bevorzugen. So ist es möglich, dass in einer Stadt wie Hamburg kostenfrei geparkt werden darf und man in Düsseldorf oder anderen Städten an Ladesäulen sogar kostenpflichtig abgeschleppt wird, wenn man hier zu lange steht, ohne das Elektroauto tatsächlich zu laden. Daher ist es zur Vermeidung von Strafen wichtig, sich im Vorfeld zu informieren. Wer ein E-Kennzeichen beantragt, benötigt zum Einfahren in Umweltzonen zusätzlich eine Umweltplakette.

Zusammenfassung

2015 ist eine neue Verordnung rund um das E-Kennzeichen in Kraft getreten. Besitzer von Elektrofahrzeugen, Brennstoffzellenautos und Plug-In-Hybriden können seitdem das E-Kennzeichen beantragen, das über ein E verfügt und einige Vorteile wie kostenloses Parken auf ausgewiesenen Flächen oder das erlaubte Fahren auf einer Busspur bietet. Damit soll die Elektromobilität attraktiver werden. Eine Regelung, die bundesweit flächendeckend ist, gibt es jedoch nicht. So müssen Fahrer von Elektroautos immer prüfen, welche Vorteile es in der jeweiligen Stadt und Kommune gibt, um keine Strafe oder ein Abschleppen zu riskieren.

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