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© Schlüsselanhänger in Autoform und Schlüssel am Taschenrechner - BrianAJackson

Verteuerung des Autofahrens: Preisentwicklungen der letzten Jahre

30. September 2021 | Veröffentlicht in Infos

Auf den ersten Blick kommen die meisten Pkw-Besitzer uneingeschränkt zur Feststellung, dass das Autofahren in den letzten Jahren teurer geworden ist. Gestiegene Spritpreise für Autos und Veränderungen der Kfz-Steuer haben 2021 entscheidend zu diesem Eindruck beigetragen. Auch wenn in den meisten Fällen bei der Nutzung eines Pkws unter dem Strich tatsächlich weniger Geld übrigbleibt, ist vor allem eine Differenzierung zwischen Fahrzeugen mit Verbrenner-Motoren und Elektroautos wichtig.

Erhebliche Verteuerung schon zwischen 2017 und 2019

Bei der Untersuchung der Preisentwicklungen in den vergangenen Jahren zeigen bereits Statistiken zum Zeitraum zwischen 2017 und 2019, dass das Autofahren in Deutschland im Durchschnitt viel kostspieliger geworden ist. Die Verteuerung lässt sich nicht alleine mit der Inflation erklären. Denn beim Vergleich mit sonstigen Dienstleistungen und Waren ist ein höherer Kostenanstieg feststellbar. Ab 2017 sorgten insbesondere die Treibstoffpreise dafür, dass Autobesitzer gesteigerte Kosten begleichen mussten. Das Statistische Bundesamt ermittelte 2019 im Zeitraum der vergangenen zwei Jahre für das Autofahren insgesamt einen Preisanstieg um rund fünf Prozent.

Erneuter Anstieg 2021 nach kurzfristigen Preiseinbrüchen in der Corona-Krise

Zum Beginn der Corona-Krise gab es für Autofahrer ab dem Anfang des Jahres 2020 kurzfristig Hoffnung auf günstigere Preise für das Autofahren, weil die Benzinpreise genauso wie der Ölpreis zwischenzeitlich eingebrochen waren. Mit der Einführung der CO2-Bepreisung erreichten die Spritpreise in Deutschland aber direkt zum 1. Januar 2021 fast wieder dasselbe Niveau. Wegen der erholten und angestiegenen Ölpreise ist der Benzinpreis im Jahresverlauf bis zur ersten September-Hälfte den bisherigen Rekordwerten aus dem Jahr 2012 schon sehr nahe gekommen. Autofahren gilt dementsprechend allein schon durch die Treibstoffkosten 2021 für viele Menschen als Luxus.

Entscheidende Unterschiede bei der Kfz-Steuer

Wer auf ein Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor setzt, muss seit den Gesetzesänderungen im Januar 2021 teilweise auch mit einer höheren Kfz-Steuer rechnen. Denn die Steuerbeträge für einen Neuwagen mit einem besonders hohen Verbrenner-Spritverbrauch wurden deutlich angehoben. Für reine Elektrofahrzeuge gilt hingegen mindestens bis zum Ende des Jahres 2025 eine verlängerte Kfz-Steuerbefreiung.

Differenzierte Betrachtung der Preisentwicklung bei Elektroautos

Weil auch Strompreise teurer als in der Vergangenheit sind, ist das Autofahren mit Elektroautos natürlich immer noch nicht zu Schnäppchenpreisen möglich. Beim direkten Vergleich zwischen Spritkosten für Verbrenner und Stromkosten für ein E-Auto schneidet die elektronische Variante in Beispielrechnungen aber 2021 bereits oft als überraschender Sieger ab. Andererseits bleiben jedoch bisher die höheren Anschaffungskosten für die Elektroautos beachtenswert. Wegen der stetigen Weiterentwicklung der bisher kostspieligen Akkus sinken die Preise für neue E-Autos wiederum teilweise schon jetzt. Es gilt für viele Experten als realistisch, dass das Autofahren mit einem elektronischen Antrieb irgendwann insgesamt günstiger wird als Fahrten mit Verbrennern.

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