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© Straßenverkehr - Bewegung verschwommenen LKW auf einer Autobahn - lightpoet

Vignetten in 2021: Diese Kosten kommen auf Sie zu

05. Juni 2021 | Veröffentlicht in Infos

Die Urlaubssaison steht kurz bevor. Wer die Autobahnen in Österreich, in Italien oder in der Slowakei und in Tschechien nutzt, benötigt eine Vignette. Einige Länder bieten die digitale Vignette an. Für eine Skandinavien-Reise registriert man sich vorher beim Abrechnungsdienstleister und zahlt die Straßennutzungsgebühren nach der Heimreise per Lastschrift oder Kreditkartenabbuchung.

Wochen- und Monatsvignetten sind in diesem Jahr teurer

Wie jedes Jahr wurden die Mautgebühren an die allgemeine Preissteigerung angepasst. Das heißt, dass sich die Nutzung vignettenpflichtiger Straßen in 2021 um durchschnittlich 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die elektronische Abrechnung hat sich in vielen EU-Ländern etabliert und gibt dem Urlauber die Sicherheit, Bußgelder durch “vergessene” Vignettenkäufe zu vermeiden. Wer seinen Urlaub verlängert, muss auf diesem Weg keine Zusatzvignette kaufen. Wichtig: Die Kosten variieren in Ländern mit eigener Währung auf Basis der Wechselkurse. Geld sparen kann man, in dem man seine benötigte Vignette zu einem Zeitpunkt mit günstigem Kurs kauft. Bei mehrmaligen Reisen im Jahr sollte man zugunsten der Ersparnis überlegen, ob sich ein Jahresticket lohnt. Am teuersten sind Tagesvignetten, die sich aus diesem Grund lediglich für Durchreiseländer und nicht für den Urlaub selbst empfehlen.

Unterschiedliche Vignettenpreise in den Nachbarländern

In Österreich hat sich die Vignette für Autos und Motorräder im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent verteuert. Für zwei Monate fallen 27,80 EUR / für ein Jahr 92,50 EUR an. Das teuerste Land ist Ungarn. Hier kostet eine Jahresvignette 123,90 EUR. Wer ohne Vignette in der Schweiz erwischt wird, zahlt anstelle der Jahreskosten von 38,50 EUR ein Bußgeld von 175 EUR, zuzüglich der Vignettenkosten. Immer mehr Urlauber planen ihre Autoreise auf Strecken, die größtenteils ohne Vignette befahrbar sind. Doch in den meisten Ländern sind Durchquerungen von Tunneln oder die Fahrt fernab von Schnellstraßen und Autobahnen nur mit langen Umwegen oder gar nicht möglich. Wer an der Vignette spart, muss mit hohen Zusatzkosten für seinen Auslandsurlaub rechnen. Wird man in der Slowakei ohne Vignette erwischt, kann das Bußgeld zwischen 300 EUR und 800 EUR betragen. Auch in Österreich haben Kontrolleure die Wahl, eine Ersatzmaut von 120 EUR oder ein Bußgeld ab 300 EUR aufwärts zu verhängen.

Tipp

Mit einer digitalen Vignette oder der Anmeldung bei TELEPASS sparen Urlauber in Europa an den Mautstationen viel Zeit. Auch wenn man kein Geld spart, da die digitale Vignette nicht günstiger ist, kann man doch unnötige Zusatzkosten vermeiden. Rund 60 Prozent aller Urlauber haben mindestens einmal den Kauf der Vignette vergessen oder den Zeitraum der Gültigkeit überzogen und dafür Bußgelder gezahlt.

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