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04. Februar 2019 | Veröffentlicht in News

Sportlichkeit und gute Verkaufszahlen nutzt Seat jetzt, um eine neue Marke auszuheben. Nachdem die sportlichen Modelle mit dem Cupra-Beinamen in den letzten Jahren zum echten Verkaufsschlager wurden, wird Cupra nun zu einer eigenen Marke.
Bereits Ende des Jahres geht es los, den Auftakt macht dabei der Cupra Ateca. Die neue Marke steht dafür nicht nur stärker für Leidenschaft und Sportlichkeit, sondern auch für die Power des Rennsports in einem alltagstauglichen Chassis.

Cupra – Sportlichkeit aus Spanien

Die VW-Tochter aus Spanien musste lange Zeit mit einbrechenden Verkäufen hadern und konnte erst in den letzten Jahren den Weg zurück in die Erfolgsspur finden. Dass es Seat wirtschaftlich wieder so gut geht, liegt auch an der sportlichen SUV-Sparte Seats.

Damit schaffte Seat es, einen Stich ins Herz der Pkw-Trends zu setzen. Vor allem der Ateca und der Arona waren mit ihren gestiegenen Verkäufen dafür verantwortlich, Seat zu neuen Höhenflügen verholfen zu haben. Dass das Segment sportlicher Alltagsmodelle, SUVs und reinrassiger Sportwagen stetig wächst, das quittiert Seat nun mit einer eigenen Marke. Cupra ist fortan der neue Sportlieferant aus Spanien. Als Markenbeauftragter kam Johannes Fleck eine ganz besondere Aufgabe zu, er sollte trennschnittig klar machen, an wen Cupra sich eigentlich richtet. Der besondere Mix aus Stil, zeitloser Eleganz und Sportlichkeit soll vor allem für Männer zwischen 40 und 59 interessant werden. Im Fokus stehen dabei nicht nur die Liebe zum Auto, sondern auch ein jung gebliebenes Stilbewusstsein und ein Hang zum eleganten, seriösen Statement.

Warum ist Cupra als eigene Marke für Seat so wichtig?

Die Frage, warum Seat Cupra eigens ausgegliedert hat, ist dabei nicht rein wissenschaftlich zu beantworten, sondern vor allem emotional geladen. Emotionale Gesichtspunkte bezüglich des Markenimages sind nach wie vor für viele Autokäufer von entscheidender Bedeutung beim Kauf. Da spielt es schon eine Rolle, ob der verlässliche Mittelklassewagen Seat oder eben die neue Edelmarke Cupra auf dem Kühlergrill zu finden ist.

Entsprechend auch die neue Positionierung. Cupra soll die Lücke über Nissan, Peugeot und Kia füllen und damit eine Alternative zur sportlichen Spitzenklasse von Mercedes-AMG, BMW-M und Audi Sport werden. Design und anvisiertes Markenimage stützen diese Idee bereits auf hervorragende Art und Weise und auf den ersten Bildern tragen die Cupras das Nummernschild DA-RE (also das englische “dare” – wage es!).

Die neuen Modelle mit den gekreuzten Winkeln (ein Stier in Kupfer) und dem stilsicheren Schriftzug sollen auf dem Autosalon in Genf zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Die neuen Cupra-Modelle orientieren sich aber nach wie vor am Seat und übernehmen die Modelle, die derzeit bei den Spaniern den Beinamen Cupra tragen.

Mit diesen Modellen begeht Cupra den Markenlaunch

Die derzeitigen Cupra-Modelle sind sportlichere Versionen des Seat Leon. Der Leon Cupra ist als Zwei- und Viertürer erhältlich und dank eines 2,0 Liter TSI Motors 300 PS stark, der Cupra R mit vier Türen kommt in der Spitze auf eine 310 PS Ausstattung.

Hinzu kommt der Ateca, ein Mittelklasse SUV, der ebenfalls mit 300 PS an die Startlinie geht. Der Einstiegspreis dürfte sich dann auf rund 45.000 Euro belaufen. Am Gesamtvolumen abgesetzter Ateca-SUVs soll Cupra bereits im ersten Jahr einen Anteil von rund 15 Prozent haben, wenn es nach Markenmanager Fleck geht. Derzeit sind es 6.000 Cupras jährlich, die noch als Seat verkauft werden – die Nachfrage ist also durchaus da. Wenn die Rechnung der VW-Tochter aufgeht und mit der eigenen Marke noch mehr Modelle umgesetzt werden können, dürfte Cupra was die Verkaufszahlen angeht, in einer Liga mit Maserati oder Jaguar spielen.

Der Zusatz Cupra (übrigens kurz für Cupracer) verschwindet dann aus der Produktlinie von Seat und wird ausschließlich als eigene Marke zu finden sein. Auch den Verkauf übernehmen die Seat-Händler, vermutlich aber über eine sachte, räumliche Trennung zum Sportsegment Cupra.

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