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© Ein Elektroauto wird aufgeladen - michelangeloop

Elektroautos: Strom aus der Straße

01. April 2020 | Veröffentlicht in News

Wenn im Stadtverkehr reine Elektrofahrzeuge unterwegs sind, die mit regenerativen Energien versorgt werden, bieten sich viele Vorteile in Bezug auf die Lebensqualität, CO2-Neutralität, Emissionsfreiheit und Geräuschminderung. Da der Akku bei Elektroautos die Reichweite auf einige hundert Kilometer begrenzt, soll der Strom beim Autofahren mit entsprechenden Autos der Zukunft vollautomatisch aus der Straße kommen. Was sich genau dahinter verbirgt und wie dies funktionieren kann, wird nachfolgend erläutert.

Elektroautos: Strom aus der Straße – Steckdose und Elektrokabel adieu

Derzeit wird daran entwickelt, dass zukünftige Elektroautos ihren Strom während des Fahrens oder beim Parken automatisch per Induktion beziehen. Die Idee basiert darauf, dass der Strom durch Beton geleitet wird. Sie wurde von Wissenschaftlern aus Japan auf der “Wireless TechnologyPark” Handelsmesse im Jahr 2012 vorgestellt. In Braunschweig werden bereits entsprechende Busse getestet, die kabellos Strom tanken können. Dies machten magnetisch gekoppelte Spulen möglich. Eine befand sich im Straßenbelag und die zweite als Gegenstück am Unterboden des Busses. Das Prinzip ist einfach zu erklären: Durch den Strom, der im Primärleiter vorhanden ist, wird ein Magnetfeld erzeugt, welches den Strom an den Aufnehmer bzw. Sekundärleiter weitergibt. Die induktive Stromabnahme ist von außen nicht zu sehen.

Strom aus der Straße – die Vorteile von Elektroautos der Zukunft

Probleme wie die geringe Reichweite, die aus der eingeschränkten Kapazität der Batterien resultiert, und das hohe Gewicht der Energiespeicher können der Vergangenheit angehören, wenn die Autos über die Straße aufgeladen werden. Induktionsschleifen erzeugen in der Fahrbahn ein Magnetfeld, welches den Wagen berührungsfrei mit Energie versorgt. Lang andauernde Ladeprozeduren und das Wechseln der Batterie entfallen. Es wäre also nicht mehr nötig, Ladesäulen aufzustellen. Induktion ist zudem unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen. Zudem muss kein mechanischer Verschleiß befürchtet werden. Doch es gibt noch einige Schritte bis zur Durchsetzung zu realisieren. Der Beton, durch das der Strom geleitet wird, soll beispielsweise doppelt so dick sein. Hierfür ist es nötig, die Leistung wesentlich zu steigern. Es wird demnach noch etwas dauern, bis das E-Auto über die Straße aufgeladen werden kann.

Zusammenfassung

Die Zukunft des Automobilbereichs ist zweifelsohne elektrisch, denn Fahrzeuge, die mit regenerativer Energie aufgeladen werden, fahren weitestgehend CO2-neutral. Das größte Problem ist allerdings die begrenzte Reichweite der herkömmlichen Elektroautos von maximal 200 Kilometern. Wissenschaftler haben ein elektrisches Auto entwickelt, das ohne Akku auskommt, da die Stromversorgung durch Leiterbahnen in die Straßen verlegt wurde. Die Übertragung des Stroms erfolgt drahtlos, also berührungslos, per Induktion. Das Prinzip der elektromagnetischen Induktion hat viele Vorteile gegenüber bisher diskutierten Alternativen.

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