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© Teilansicht eines Geschäftsmannes, der Laptop mit GDPR-Illustration im Auto - LightFieldStudios

Datenkrake Auto - das Milliardengeschäft mit den von Autos gesammelten Daten

05. Oktober 2021 | Veröffentlicht in News

Moderne Autos werden immer vernetzter und sammeln immer mehr Daten über die gefahrene Route, gefährliche Situationen, die gefahrene Geschwindigkeit und den Lieblingssender des Fahrers. Schätzungen gehen davon aus, dass diese von Autos gesammelten Daten in Zukunft viele Hundert Milliarden Euro wert sein werden.

Smarte Autos und gläserne Fahrer

Mehr als 25 GB Daten produziert jedes normale Auto schon heute in jeder Stunde. Die Unternehmensberater von McKinsey haben in einer Studie ermittelt, dass Unternehmen weltweit mit den von Autos gesammelten Daten bis zum Jahr 2030 einen Umsatz von rund 750 Milliarden US-Dollar generieren können. Im Fokus stehen dabei insbesondere datenbasierte Dienstleistungen, die Autofahrerinnen und Autofahrern mehr Sicherheit und Komfort bieten sollen.

Echtzeitinformationen zu Staus auf der Route oder den letzten freien Parkplatz in der City finden ist im Prinzip für ein Auto kein Problem mehr. Auch eine vom Auto selbsttätig an die Werkstatt geschickte E-Mail, dass demnächst ein Termin für den Ölwechsel benötigt wird, ist nur eine von vielen weiteren Möglichkeiten, die ein vernetztes Auto bieten soll. Zumindest, wenn es nach den Vorstellungen der IT-Konzerne und Autohersteller geht.

In diesem Bereich sehen Autohersteller und IT-Konzerne ein großes Potenzial für zukünftige Geschäfte. Daten werden für sie fast genauso wichtig wie die Hardware. Personalisierte Dienste für Autofahrerinnen und Autofahrer werden in Zukunft in zunehmenden Maße kostenpflichtig sein. Heute ist die Nutzung von Navigationssystemen zwar kostenlos aber nicht umsonst. Google verlangt für seine Kartendienste zwar kein Geld, sammelt dafür aber umso fleißiger Daten.

Welche Daten werden von Autos gesammelt?

Für die Zukunftsvision autonomes Fahren ist eine stärkere Vernetzung von Autos und der Datenaustausch zwischen Fahrzeugen und Leitstellen generell unverzichtbar. Doch der ADAC warnt davor, dass immer persönlichere Fahrerprofile erstellt werden können, je vernetzter ein Auto ist.

Laut ADAC sammeln Autos heute schon wesentlich mehr Daten, als für autonomes Fahren erforderlich wären. Dies hat eine Untersuchung mehrere Fahrzeuge ergeben. So werden beispielsweise bei Mercedes der B-Klasse alle zwei Minuten die GPS-Position, der Kilometerstand, der Verbrauch, der Reifendruck sowie verschiedene Füllstände an das Mercedes Back-End übertragen. Auch der Renault Zoe ist seit der ersten Modellreihe 2012 ein fleißiger Datensammler. Alle 30 Minuten werden die GPS-Position, die Ladung und die Zellspannung der Antriebsbatterie und viel weitere Daten übermittelt.

Auch BMW nutzt beispielsweise die 320d als Datensammler. Bei BMW wird beispielsweise die Anzahl der Wegstrecken mit einem bestimmten Entfernungsbereich übermittelt. Hieraus lassen sich Rückschlüsse über das Nutzungsprofil des Fahrzeugs ableiten. Informationen, die für manche Unternehmen Gold wert sind. Welche Daten im Einzelnen von welchem Fahrzeug gesammelt werden, ist bis heute jedoch ein Geheimnis der Automobilhersteller.

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