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© Windsocke - elxeneize

Ab wann wird Wind zur Gefahr für Autofahrer?

11. Mai 2021 | Veröffentlicht in Infos

Nicht nur im Herbst, wenn Herbststürme übers Land fegen und Blätter vor sich hertreiben, sondern auch im Frühjahr, Sommer oder im Winter kann starker Wind für Autofahrer gefährlich werden. Ab wann Wind zur Gefahr für Autofahrer wird, zeigt der folgende Beitrag.

Fuß vom Gas bei windigen Wetterlagen

Der ADAC hat festgestellt, dass bereits Windgeschwindigkeiten von 29 bis 38 km pro Stunde Autofahrern gefährlich werden können. Dies entspricht der Windstärke 5. Ab Windstärke 10, sprechen Fachleute von einem schweren Sturm, bei dem Windgeschwindigkeiten von bis zu 102 km pro Stunde und in Böen sogar noch deutlich mehr erreicht werden. Spätestens ab Windstärke 10 empfiehlt der ADAC, das Fahrzeug stehenzulassen. Bereits ab Windstärke 5 sollten Autofahrer nach Möglichkeit baumbestandene Straßen und Waldgebiete meiden, da schon bei dieser Windstärke Äste abreißen und Autofahrer gefährden können.

Die gefahrene Geschwindigkeit spielt eine wichtige Rolle dabei, wie leicht das Fahrzeug durch eine plötzliche Windböe abgelenkt werden kann. Spätestens wenn Windböen spürbar am Fahrzeug rütteln, sollte der Fuß vom Gas genommen und die Geschwindigkeit deutlich reduziert werden. Dann sollte möglichst jede Ablenkung vermieden werden. Eine angeregte Unterhaltung oder ein Telefonat über die Freisprechanlage sind in dieser Situation nicht empfehlenswert. Die ganze Konzentration des Fahrers sollte sich auf die Straße und auf andere Verkehrsteilnehmer richten.

Besondere Gefahrenzonen bei starkem Wind

Es gibt einige besondere Gefahrenzonen, die bei einem Sturm und starkem Wind die ganze Aufmerksamkeit eines Autofahrers erfordern. Hierzu gehören Brücken, die Ausfahrt am Ende eines Tunnels, Waldschneisen und Straßenabschnitte, die außerhalb von Ortschaften über eine Kuppe führen. In diesen Bereichen sollte bei starkem Wind die Geschwindigkeit reduziert und das Lenkrad mit beiden Händen gehalten werden. Straßenabschnitte mit einer besonderen Gefährdung durch starken Wind sind entweder durch einen Windsack oder das Gefahrenzeichen 117, ein rotes Dreieck mit einem symbolisierten Windsack, gekennzeichnet. Diese Warnhinweise sollten unbedingt beachtet werden.

Wenn der Wind heftig weht, sollten insbesondere LKWs nur mit Vorsicht überholt werden. Am Ende des Überholvorgangs, wenn das eigene Fahrzeug wieder aus dem Windschatten des LKWs herausfährt, besteht die größte Gefahr, vom Seitenwind nach rechts oder links abgedrängt zu werden.

Höhere Gefahr bei Fahrzeugen mit höherem Aufbau

Nicht nur die Fahrgeschwindigkeit, auch die Art des Fahrzeugs spielt eine Rolle dabei, wie gefährdet Autofahrer durch starken Wind sind. Ein Wohnwagen-Gespann, hohe SUVs wie ein Mercedes G oder ein VW Bus T6 sind deutlich empfindlicher gegenüber starken Seitenwinden als ein VW Golf oder ein Mercedes der C-Klasse. Wie gefährlich starke Windböen selbst für schwere Fahrzeuge sein können, zeigen immer wieder eindrucksvoll die Bilder von Sattelzügen, die trotz ihres hohen Gewichts wie Spielzeugautos von der Straße gefegt worden sind.

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