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© Rotes Auto in Trastevere - Givaga

Fahrverhalten: Andere Länder andere Sitten

28. Juli 2020 | Veröffentlicht in Infos

Die verschiedenen Nationen in Europa unterscheiden sich nicht nur in kulturellen oder kulinarischen Fragen zum Teil stark voneinander, sondern auch in ihrem Fahrverhalten auf der Straße. Eine großen Einfluss auf die Art und Weise, wie man Auto fährt, nehmen dabei Verkehrsregeln, die Bedeutung des eigenen Fahrzeugs und das grundsätzliche Verständnis der einzelnen Verkehrsteilnehmer von Mobilität.

Deutschland – das Land der Schnellfahrer

Seit zehn Jahren steigt die durchschnittliche Motorleistung von PKWs in Deutschland. Einer Studie der Universität Duisburg-Essen zufolge haben die Autos im Land der unbeschränkten Geschwindigkeit im Durchschnitt mittlerweile 158 PS unter der Haube – und diese Kraft will genutzt werden. Kein Wunder, dass die deutschen Autobahnen europaweit als Rennstrecken angesehen werden. Ob Golf 6 GTI, Mercedes C-Klasse Coupé oder BMW 3er Limousine, nur zu gerne drücken deutsche Fahrer das Pedal etwas stärker durch. Leider gehören auch zu dichtes Auffahren auf den Vordermann und Geschwindigkeitsverstöße zu den Vorlieben so manch eines Möchtegern-Formel-1-Fahrers.

Italien und Spanien – kein Problem mit Beulen

Während deutschen Autobesitzern jeder noch so kleine Kratzer regelrechte Albträume beschert, geht man in Südeuropa eher locker mit dem Thema PKW um. Beulen und Blechschäden gehören zur Tagesordnung, kleine Parkplatzrempler werden nicht so eng gesehen und ganz allgemein wird auf eine tadellose Optik nicht wirklich Wert gelegt. Das Fahrzeug ist weniger Hobby und Statussymbol, sondern vielmehr ein täglich genutzter Gebrauchsgegenstand, der in erster Linie funktionieren soll. Während in Deutschland selbst Kleinwagen wie der Opel Adam bestens gepflegt werden und jeder noch so kleine Schaden schnellstens behoben wird, sieht man in italienischen und spanischen Städten nicht selten sogar Fahrzeuge der Oberklasse mit tiefen Dellen am Straßenrand parken.

Skandinavien – saftey first

Laut einer Studie des französischen Autobahnbetreibers Vinci Autoroutes gelten die Skandinavier als rücksichtsvollste und beste Autofahrer in Europa. Für Schweden, Norweger und Dänen ist der wichtigste Faktor die Sicherheit. Sie fahren lieber ruhig und langsam, kommen dafür jedoch entspannt an ihrem Zielort an. Die niedrigen Zahlen an Verkehrsunfällen bestätigen diese Einschätzung. Wer schon einmal das Vergnügen hatte, in einem Volvo V 60 die schwedische Küste entlang zu fahren, wird den Trend zur Entschleunigung gut nachvollziehen können.

Osteuropa – ein trauriger Spitzenreiter

Rumänien, Bulgarien, Polen – so lauten die drei Länder, die im Jahr 2019 die mit Abstand meisten Verkehrstoten zu beklagen hatten. Alte Autos, schlechte Wartung und zuweilen katastrophale Straßenverhältnisse sind mit ein Grund für diesen traurigen Rekord. Statt jedoch das Fahrverhalten auf diese Gegebenheiten anzupassen, wollen osteuropäische Fahrer oft zügig von A nach B kommen. Die Kombination aus hoher Geschwindigkeit, schlechter Infrastruktur und veralteter Technik führt dann leider allzu oft zu Unfällen mit schwerwiegenden Folgen.

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