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© Sewer full of garbage. Urban pollution. - ABBPhoto

Müllsünder auf deutschen Straßen

19. Dezember 2019 | Veröffentlicht in Infos

Das Fenster eines Audi A5 geht auf und heraus fliegt eine noch glühende Zigarettenkippe. Die hintere Scheibe des VW Passat wird geöffnet und heraus schaut ein Kind, das seinen Kaugummi in weitem Bogen auf die Straße spuckt. Entlang deutscher Autobahnen und Schnellstraßen sowie in den Städten säumen Müllberge den Weg.

Wo ist der nächste McDonalds? Immer den Tüten nach …

In jeder Stadt kennt man das Problem. McDonalds Tüten liegen am Straßenrand, Umverpackungen von anderem Fast Food und Coffee to go Becher sind in Straßengräben und auf Gehwegen zu sehen. Eigentlich ist es nicht schwer, in einer fremden Stadt das nächste Fast Food Restaurant zu finden. Man folgt einfach dem Abfall, der den richtigen Weg weist und selbst einige Kilometer stadtauswärts immer noch zu finden ist. In einigen Städten greift man nun zu härteren Mitteln und stellt die Verschmutzung der Straßen unter hohe Bußgelder. So zahlt der Hundebesitzer für geflissentliches Wegsehen beim großen Geschäft in einigen Städten bis zu 500 EUR Bußgeld. Die aus dem Autofenster geworfene Zigarettenkippe schlägt mit bis zu 100 EUR zu Buche, auch wenn das in Anbetracht der Waldbrandgefahr eine sehr geringe Strafe ist. Besonders hart gehen Behörden mit den Entsorgern von illegalem Sperrmüll ins Gericht. In einigen deutschen Städten fallen hier bis zu 10.000 EUR Bußgeld an und die Ordnungshüter scheuen keine Mühe, den Schuldigen zu ermitteln.

Warum Müll nicht auf die Straße gehört

Das ästhetische Empfinden ist hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das kleinste Problem. Wenn jeder Autofahrer seinen Müll auf der Straße entsorgen würde und niemand räumte ihn weg, würden nur wenige Wochen vergehen, bis es zu Rattenplagen und der Gefahr längst ausgerotteter Seuchen kommt. Bei einer achtlos aus dem Fenster geschnippten Kippe denken die Wenigsten an die Verschmutzung der Umwelt. Doch es kommt noch schlimmer, denn ein brennender Wald kostet die Leben vieler Tiere und schadet der Umwelt in hohem Maße. Wer ertappt wird, ist nicht um eine Ausrede verlegen und hat einige Gründe, warum der Müll genau in diesem Moment und an diesem Ort entsorgt wurde. Auch das anfängliche Abstreiten, wenn die Überführung nicht nachweisbar ist, gehört zur typischen Strategie von Müllsündern. Im Müll aus offenen Autofenstern werfen und die Tat anschließend leugnen gibt es keinen Unterschied zwischen einem Jugendlichen im VW Golf GTI oder einem Geschäftsmann in der Mercedes Benz Limousine.
Selbst wenn es ums Beschweren über die Straßenreinigung geht, sind sich Autofahrer aller Marken und Altersgruppen einig. Vorher prägnante Unterschiede zwischen “arm und reich” gibt es unter den Müllsündern nicht.

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