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Schadet eine längere Standzeit dem Fahrzeug?

26. Juni 2021 | Veröffentlicht in Infos

Ein Auto ist zum Fahren gemacht. Nicht zum Stehen. Wenn ein Auto längere Zeit steht, können sogenannte Standschäden entstehen, die sich vermeiden lassen. Welche Schäden bei längeren Standzeiten auftreten können, zeigt der folgende Beitrag.

Festgerostete Bremsen

Wenn die Bremsen eines Fahrzeugs längere Zeit nicht benutzt werden, bildet sich schnell Rost auf den blanken Metalloberflächen. Ein häufiges Problem bei längeren Standzeiten ist eine festgerostete Handbremsmechanik. Besonders schnell bildet sich Rost auf den Bremsscheiben. Aber auch die Bremskolben können korrodieren. Verrostete und festgerostete Bremsen können jedes Auto betreffen, egal ob 5er BMW, Mercedes S-Klasse oder VW Golf. Je feuchter die Umgebung ist, umso schneller rosten die Bremsen. Aber auch bei Fahrzeugen, die in einer beheizten Garage abgestellt werden, tritt dieses Problem auf.

Platte Reifen bei langen Standzeiten

Wenn ein Auto nicht bewegt wird, lastet das gesamte Gewicht immer auf dem gleichen Bereich der Reifen. Dadurch können die Reifen im Laufe der Zeit beschädigt werden. Die sogenannten Standplatten werden umso größer, je geringer der Luftdruck im Reifen ist. Bevor ein Fahrzeug für längere Zeit abgestellt wird, sollte daher der Luftdruck erhöht werden. Das Auto sollte daher mindestens einmal im Monat bewegt werden, damit andere Reifenbereiche belastet werden. Auch Hilfsmittel wie eine sogenannte Reifenwiege können helfen, Standplatte zu vermeiden.

Leere Autobatterie

Moderne Fahrzeuge verbrauchen immer etwas Strom aus der Autobatterie. Die Autobatterie wird aber nur aufgeladen, wenn das Fahrzeug fährt. Bei einem abgestellten Auto ist die Batterie manchmal innerhalb weniger Wochen vollkommen leer. Dann hilft nur, das Fahrzeug mit einem Überbrückungskabel zu starten und eine lange Strecke zu fahren, damit die Batterie wieder aufgeladen wird. Eine weitere Folge ist, dass der Radio-Code neu eingegeben werden muss.

Müffelnde Klimaanlage

Eine Klimaanlage muss regelmäßig benutzt werden. Wenn sie längere Zeit nicht benutzt wird, kann sie durch Korrosion beschädigt werden. Zudem können sich an feuchten Stellen innerhalb der Klimaanlage Schimmel und Bakterien fast ungehemmt ausbreiten. Die Folge ist ein muffiger Geruch wie in einem feuchten Keller, wenn die Klimaanlage nach längerer Zeit wieder in Betrieb genommen wird. Bevor das Fahrzeug abgestellt wird, sollte die Klimaanlage einigen Minuten vor dem Fahrtende abgeschaltet werden. Das Kondenswasser in der Klimaanlage kann dann abtrocknen, sodass Schimmel und Bakterien der Nährboden entzogen wird. Grundsätzlich sollte die Klimaanlage eines Autos mehrmals im Jahr in Betrieb genommen wird, um Schäden zu vermeiden.

Standschäden können vermieden werden, indem das Fahrzeug einmal in der Woche, aber mindestens einmal im Monat gefahren wird. Dabei sollte das Fahrzeug mindestens so lange bewegt werden, bis das der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat und die Batterie wieder voll geladen ist.

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