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Start-Stopp-Automatik - Sinnvoll oder nicht?

04. Juni 2019 | Veröffentlicht in Infos

Vor wenigen Jahren noch recht exotisch, gehört sie heute bei vielen Autos zur Serienausstattung. Die Start-Stopp-Automatik. Ob Ford Focus, Mazda 3 oder Audi A4, es gibt kaum noch einen Neuwagen, der ab Werk nicht mit der Spritspartechnik ausgestattet ist. Doch, wie sinnvoll ist eine Start-Stopp-Automatik wirklich?

Die Start-Stopp-Automatik – so funktioniert sie

Neu ist sie nicht, die Idee, den Motor eines Autos an einer roten Ampel oder einer geschlossenen Bahnschranke automatisch abzustellen und so Sprit zu sparen. Bereits in den 1970er Jahren wurde die ersten Systeme von Toyota als direkte Folge der Ölkrisen entwickelt und vorgestellt.

Bei den ersten in Serienfahrzeugen eingebauten Ausführungen musste der Motor durch einen Knopfdruck manuell abgeschaltet werden. Sobald die Ampel wieder grün gezeigt hat oder die Schranke nach oben gingen, wurde der Motor durch Antippen des Gaspedals wieder gestartet. Diese etwas umständliche Technik gehört heute der Vergangenheit an. Bei einer modernen Start-Stopp-Automatik schaltet sich der Motor automatisch ab, wenn das Fahrzeug zum Stehen kommt. Tritt der Fahrer bei Fahrzeugen mit einem manuellen Schaltgetriebe die Kupplung oder nimmt bei Automatikgetrieben den Fuß vom Bremspedal, springt der Motor sofort wieder an. Die Fahrt kann ohne Verzögerung fortgesetzt werden.

Auf diese Weise kann jeder durch die Start-Stopp-Automatik den Spritverbrauch je nach Fahrzeug um 10 bis 15 % verringern, ohne Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Eine Start-Stopp-Automatik ist also eine sehr sinnvolle Technik, die bares Geld spart und die Umwelt schont.

Schadet eine Start-Stopp-Automatik Motor, Anlasser und Batterie?

Die Batterie, der Anlasser und der Motor selbst werden bei jedem Startvorgang mehr als im übrigen Betrieb belastet. Durch spezielle auf diese höhere Beanspruchung ausgelegte Komponenten – einem größeren Anlasser und einer stärkeren Batterie – und verschiedenen Sensoren wird ein übermäßiger Verschleiß und eine verkürzte Lebensdauer jedoch vermieden. Zudem sorgt eine ausgeklügelte Elektronik dafür, dass die Start-Stop-Automatik nicht immer und unter allen Umständen aktiviert wird.

Die Spritspartechnik ist beispielsweise nicht aktiviert, solange der Motor seine Betriebstemperatur noch nicht erreicht hat. Bei geöffneter Tür, nicht angelegten Sicherheitsgurt oder bei geöffneter Motorhaube in der Werkstatt, ist die Start-Stopp-Automatik außer Betrieb. Bei tiefen Temperaturen im Winter ist die Start-Stopp-Automatik ebenfalls nicht aktiv, sodass die Batterie geschont wird. Je nach Modell schaltet die Elektronik die Start-Stopp-Automatik bei Temperaturen unter plus 3 Grad oder ab – 5 Grad aus. Sind die Stopps vor einer Ampel immer nur kurz, kann die Automatik bei vielen Fahrzeugen wie beispielsweise dem VW Passat 2.0 TDI per Knopfdruck manuell abgestellt werden.

Wer ein Fahrzeug mit Start-Stopp-Automatik fährt, kann sich also beruhigt über einen deutlich geringeren Spritverbrauch freuen, ohne Einschränkungen beim Fahrkomfort oder teure Reparaturen befürchten zu müssen.

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