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© Rotes Auto mit Dämmerung Hintergrund - stoonn

Was ist eigentlich ein Wechselkennzeichen?

15. März 2020 | Veröffentlicht in Infos

Bei einem Wechselkennzeichen teilen sich zwei Autos ein Kennzeichen, das vor der Fahrt immer am entsprechenden Wagen angebracht wird. Dies ist sinnvoll, wenn Autofahrer beispielsweise eine Limousine und ein Cabrio oder Oldtimer besitzen. Nachfolgend wird erläutert, wie dieses Kennzeichen genau funktioniert, wer es wo bekommen kann, was es dabei zu beachten gibt und welche Vorteile es gegenüber dem Saisonkennzeichen hat.

Wechselkennzeichen für zwei Fahrzeuge

Viele KFZ-Halter fragen sich, warum sie zwei Mal Versicherung bezahlen sollen, wenn sie immer nur ein Fahrzeug gleichzeitig benutzen. Müssen sie nicht, wenn sie über ein Wechselkennzeichen verfügen. Es wurde im Jahr 2012 eingeführt und ermöglicht es, gleichzeitig zwei Kraftfahrzeuge bei der Kfz-Zulassungsstelle anzumelden. Das Wechselkennzeichen gilt, im Gegensatz zum Saisonkennzeichen, das für einen bestimmen Zeitraum im Jahr ausgestellt wird, ganzjährig. Wie hoch der Preisvorteil ist, hängt vom Versicherer ab. 10 bis 25 Prozent Rabatt sind möglich. Anders als beim Saisonkennzeichen muss jedoch für beide Fahrzeuge der volle Steuersatz gezahlt werden.

Wechselkennzeichen – wer kann es beantragen und worauf gilt es zu achten?

Die Anmeldung der Kraftfahrzeuge mit dem Wechselkennzeichen ist an einige Bedingungen geknüpft. Sie müssen der gleichen EG-Fahrzeugklasse angehören. Folgende stehen zur Auswahl:

- M1: Fahrzeuge mit maximal acht Plätzen zum Sitzen (ohne Fahrersitz)
- L : Motorräder, Quads und vierrädrige Fahrzeuge bis 550 Kilogramm
- 01: (Auto-)Anhänger, die das zulässige Gesamtgewicht von 750 Kilogramm unterschreiten

Es ist demnach beispielsweise nicht möglich, das Wechselkennzeichen für das Auto und Motorrad zu verwenden, da beide Fahrzeuge nicht der gleichen Klasse zugeordnet werden. Zudem ist es verboten, beide Autos zeitgleich zu bewegen oder sie ohne gültiges Kennzeichen auf öffentlichen Straßen abzustellen. Zur Zulassungsstelle müssen alle relevanten Dokumente wie die Zulassungsbescheinigung in zweifacher Ausführung mitgenommen werden. Ebenso ist es erforderlich, wie üblicherweise bei einer Anmeldung, die elektronische Versicherungsbescheinigung der Versicherungsgesellschaft (eVB-Nummer) vorzulegen. Diese wird in der Regel relativ schnell zugeteilt. Auch hier ist eine zweite Ausführung notwendig.

Zusammenfassung

Bei einem Wechselkennzeichen, das bei der zuständigen Zulassungsstelle beantragt wird, handelt es sich um ein Kennzeichen, das für zwei Autos der gleichen Fahrzeugklasse genutzt wird. Je nachdem, welcher Wagen gerade im Einsatz ist, kann es einfach umgesteckt werden. Ein weiterer Vorteil sind Beitragsnachlässe und Vergünstigungen, die von vielen Versicherern bei der Nutzung eines Wechselkennzeichens geboten werden. Da sie zum Teil erheblich variieren, empfiehlt sich ein Vergleich der Anbieter. Dieser ist online schnell, einfach und kostenlos mit einem Vergleichsrechner möglich. Es ist wichtig, zu beachten, dass das andere Auto ohne Kennzeichen auf privatem Grund abgestellt wird.

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