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Blitzerwarner im Auto - Was ist erlaubt?

29. Oktober 2019 | Veröffentlicht in Tipps

Gegen teure Bußgelder und den Ärger beim zu schnell fahren erwischt zu werden gibt es technische Hilfsmittel. Doch sind Blitzer-Apps und Radarwarner verboten und ziehen ein Bußgeld von 75 EUR nach sich. Viele Autofahrer wundern sich, da es neben den Apps auch eingebaute Radarwarner in handelsüblichen Kfz-Navigationsgeräten gibt. Das ändert nichts daran, dass es bei einer Polizeikontrolle zu Problemen kommt.

Geschwindigkeitseinhaltung – die einzige Alternative?

Es gibt durchaus legale und praktische Möglichkeiten, mit denen sich eine rasante Fahrt durch einen stationären Blitzer vermeiden lässt. Wer vor der Abfahrt im Internet nach stationären Messstellen sucht, kann im Regelfall rechtzeitig reagieren und wird nicht geblitzt. Ebenso erlaubt ist der Hinweis anderer Autofahrer per Handzeichen. Dem gegenüber steht die Lichthupe, die als Blitzerwarner im Auto nicht eingesetzt werden darf. Nicht geahndet werden kann die Blitzer-App auf dem Smartphone des Beifahrers. Hier bestimmen Ausnahmen die Regel, denn die Ahnungsfreiheit setzt voraus, dass der Fahrer nichts von der App im Einsatz weiß. In Deutschland sind die Bußgelder für Blitzer-Apps und Radarwarner noch moderat. Wer in Österreich erwischt wird, zahlt bis zu 5.000 EUR Bußgeld. Auch in der Schweiz müssen gewarnte Autofahrer mit 200 EUR Bußgeld rechnen und in Tschechien können bis zu 7.300 EUR fällig werden. Grundsätzlich sind alle Störgeräte verboten, während die reine Warnung ohne Störung per Funkwellen zwar nicht erlaubt ist, aber auch nur im Härtefall geahndet wird. Die sicherste Methode ist es dennoch, sich an die vorgegebene Geschwindigkeit zu halten und bei Fahrten auf unbekannten Strecken vorab nach stationären Blitzern zu schauen und sich deren Standorte zu merken.

Ad hoc Warnung erhöht die Unfallgefahr

Das Verbot von Blitzer-Apps und Co. hat nicht nur monetäre Gründe. Durch ein abruptes Signal könnte der Autofahrer erschrecken und hart auf die Bremse treten, wodurch der ihm folgende Verkehr auffährt und einen Unfall begünstigt. Auch die Bitzer-Warnungen über den Verkehrsfunk sind erlaubt und führen nicht zum Problem, selbst wenn eine Blitzermeldung innerhalb einer Polizeikontrolle eingeht. Grundsätzlich sollte man wissen, dass jede Art von “Störfunk” verboten ist und ein Bußgeld nach sich zieht. Dem gegenüber stehen Autokarten mit eingezeichneten Blitzern oder die Reiseroute, die ebenfalls stationäre Blitzer beinhalten darf. Grundsätzlich sind all die Geräte verboten, die aktiv nach Radarfallen suchen und allein zu diesem Zweck hergestellt sind. Auch die App auf dem Handy ist verboten, wenn sie vom Fahrer selbst benutzt wird. Der Beifahrer hingegen kann nicht bestraft werden, doch ist es in der Praxis schwer zu erklären, wenn der Fahrer abbremst und dennoch nichts von der App beim Beifahrer weiß.

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