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Die Gefahr des Sekundenschlafs

14. Oktober 2019 | Veröffentlicht in Tipps

Wahrscheinlich kennt fast jeder die Situation, sich nach einem anstrengenden Tag ins Auto zu setzen, sich erschöpft und müde zu fühlen, aber dennoch weiter zu fahren und kurz am Steuer einzuschlafen. Doch dies kann sehr gefährlich werden, denn der Sekundenschlaf ist nicht zu unterschätzen. Er kann schlimmstenfalls tödlich enden.

Was bedeutet Sekundenschlaf und was sind die Symptome?

Plötzlich schreckt man während des Autofahrens auf: Man war wie weggetreten und hat ein Stück der Fahrstrecke nicht mehr bewusst wahrgenommen. Die Rede ist vom Sekundenschlaf, der eine lebensgefährliche Situation ist. Hierbei handelt es sich um eine unerwartete, ungewollte Müdigkeitsattacke, bei der Betroffene für eine oder mehrere Sekunden einschlafen und dies nicht verhindern können. Die meisten nehmen den Sekundenschlaf gar nicht wahr. Die Augen fallen plötzlich zu und der Wagen rollt unkontrolliert weiter. Experten vermuten, dass 25 Prozent der tödlichen Unfälle auf Autobahnen durch den Sekundenschlaf verursacht werden. Daher sollte Müdigkeit am Steuer nicht unterschätzt werden. Die Signale für den nahenden Sekundenschlaf werden häufig ignoriert.

Was passiert beim Sekundenschlaf? ?

Wer trotz Müdigkeit monotonen Tätigkeiten wie dem Autofahren nachgeht, hat irgendwann nicht mehr die Kontrolle darüber, ob er wach bleibt oder einschläft. Die meisten denken dies zwar, aber dem ist nicht so. Bei starker Müdigkeit kommt jeder früher oder später an den Punkt, dass die Lider schwer werden, die Augen zufallen und man für einige Sekunden einschläft. Wir schrecken oftmals sofort wieder hoch, doch gerade beim Autofahren kann bereits eine Sekunde Unkonzentriertheit fatale Folgen haben. Dies kann genügen, um einen Crash bzw. Unfall zu verursachen, der schlimmstenfalls das eigene Leben oder das der anderen Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringt. Daneben dürfen nicht die dabei entstehenden Kosten unberücksichtigt bleiben. Nicht selten kommt es zu einem Totalschaden am Fahrzeug.

Zu den häufigen Gründen für Sekundenschlaf gehören:

- Schlafmangel: Wir benötigen rund sieben Stunden Schlaf, um uns fit und erholt zu fühlen.

- Innere Uhr: Unsere eigene innere Uhr steuert viele Körperfunktionen. Auch das Schlafen und Wachsein gehören dazu. Der Körper ist nachts auf Schlafen und am Tage auf Leistung programmiert. Wird dieser Rhythmus verändert, gerät die innere Uhr aus dem Gleichgewicht, sodass es zum Sekundenschlaf kommen kann.

- Nacht- und Schichtdienst: Die innere Uhr stellt sich hier oftmals nicht um. Es kommt zu Schlafstörungen und erhöhter Müdigkeit, auch tagsüber.

- Schlafstörungen: Betroffene haben ein viel höheres Risiko, durch Müdigkeit einen Unfall zu verursachen.

- Medikamente und Erkrankungen: Schlaf- und Beruhigungsmittel, Medikamente gegen Depressionen, Ängste, Psychosen, Schmerzen und Bluthochdruck können schläfrig machen.

Nicht müde Auto fahren!

Beim Sekundenschlaf können die Augen geschlossen oder geöffnet sein. Doch in beiden Fällen sind bewusstes Wahrnehmen, Reagieren und Handeln nicht mehr möglich. Daher ist es gefährlich, sich müde ans Steuer zu setzen. Müdigkeit vermindert die Aufmerksamkeit und Reaktionsbereitschaft fast genauso stark wie Alkohol. Es kann durch Sekundenschlaf zu schweren Unfällen kommen und der Fahrer ungebremst auf ein Hindernis wie einen Baum oder eine Leitplanke steuern. Daher heißt es bei Müdigkeit, nicht ins Auto zu steigen oder eine ausreichend lange Pause zu machen und zu schlafen.

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