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© Batteriekabel - joebelanger

Starhilfe geben - So machen Sie keine Fehler beim Überbrücken

23. Februar 2021 | Veröffentlicht in Tipps

Eine schwache Batterie ist häufig der Grund, dass der Wagen nicht anspringt. Dieses Problem tritt häufig im Winter auf, denn sie muss in dieser Jahreszeit aufgrund der niedrigen Temperaturen eine Menge leisten. Durch eine Starthilfe ist es möglich, den Motor wieder zum Laufen zu bringen, aber wie überbrückt man den Wagen richtig? Zuerst das rote und dann das schwarze Kabel anklemmen oder andersherum? Wann wird der Motor des Spenderautos gestartet? Nachfolgend kommen die Antworten.

Starthilfe geben statt Pannendienst – was wird benötigt?

Wenn der Wagen nicht anspringt, ist es nicht immer nötig, den Pannendienst zu rufen. Schneller und günstiger geht es mit der Starthilfe. Dafür genügen ein Starthilfekabel, das auch als Überbrückungskabel bezeichnet wird, und das Spenderfahrzeug. Genau genommen sind es zwei Kabel, für den Pluspol und Minuspol. Die Batterien beider Fahrzeuge müssen eine identische Spannung haben, die gewöhnlich 12 Volt beträgt. Es ist somit nicht möglich, einen PKW vom LKW überbrücken zu lassen.

Starthilfe zu geben, funktioniert folgendermaßen:

- Der Strom spendende Wagen wird möglichst nahe an das liegengebliebene Auto herangefahren.

- Motor, Zündung und Stromverbraucher wie Radio, Beleuchtung, Gebläse und Klimaanlage werden ausgeschaltet, damit sie die Batterie nicht belasten. Der Gang wird bei beiden Autos herausgenommen und die Handbremse angezogen.

- Danach wird die Motorhaube beider Autos geöffnet und das Pluskabel angeschlossen: Mit dem roten Kabel wird zunächst der Pluspol der Batterie, die leer ist, mit dem der vollen Autobatterie verbunden. Das korrekte Anschließen und die richtige Reihenfolge sind sehr wichtig, um Schäden zu vermeiden.

- Nun geht es daran, den Massepunkt anzuschließen: Hierbei wird mit dem schwarzen Kabel der Minuspol der vollen Autobatterie mit einem unlackierten, metallischen Teil am Empfängerfahrzeug verbunden. Der Massepunkt liegt abseits der Batterie, beispielsweise einem Metallteil am Motorblock.

- Nun ist es möglich, den Motor des Spenderfahrzeugs anzulassen, um den Wagen fremdzustarten. Nachdem er eine Weile gelaufen ist, wird er auch am hilfebedürftigen Auto gestartet. Funktioniert es nicht sofort, kann der Vorgang wiederholt werden.

- Nach der erfolgreichen Starthilfe bleibt der Motor beider Autos einige Minuten lang laufen und es können elektrische Verbraucher hinzugeschaltet werden, um Spannungsspitzen und Schäden zu verhindern. Danach schaltet man sie wieder aus, doch der Motor bleibt an.

- Anschließend werden die Starthilfekabel abgeklemmt, in umgekehrter Reihenfolge als beim Verbinden: Es wird also das schwarze Kabel entfernt und dann die Klemmzangen des roten Überbrückungskabels von den Pluspolen gelöst.

- Nach der Starthilfe ist es ratsam, mit dem Wagen eine längere Strecke zu fahren, um die entladene Autobatterie wieder aufzuladen.

Der ADAC empfiehlt, zur Vermeidung von Schäden am Auto und an der Batterie lediglich Kabel zu nutzen, die die DIN-Norm 72.553 oder ISO-Norm 6722 erfüllen. Sollte der Motor trotz Starterhilfe nicht angehen, könnte der Grund eine tiefentladene Batterie sein. Diese muss ausgebaut und länger per Ladegerät geladen werden. Vielleicht liegt auch ein größerer Defekt vor, beispielsweise an der Lichtmaschine, am Anlasser oder Motor.

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