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© Schlüsselanhänger in Autoform und Schlüssel am Taschenrechner - BrianAJackson

Teil- oder lieber Vollkasko?

13. April 2020 | Veröffentlicht in Tipps

Wer ein KFZ besitzt, benötigt eine Haftpflichtversicherung. So schreibt es der Gesetzgeber vor. Damit kommt der Versicherer für die Kosten von Schäden an anderen Autos und deren Insassen auf und schützt den Versicherten somit vor teilweise hohen Schadenersatzforderungen des Unfallgegners. Daneben besteht auf freiwilliger Basis die Möglichkeit, eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abzuschließen. Doch wann ist welcher Schutz sinnvoll?

Was sind die Unterschiede?

Die Kaskoversicherung ist freiwillig und kommt für Schäden am eigenen Auto auf. Viele Fahrer fragen sich, bis wann sich eine Vollkaskoversicherung lohnt und ab welchem Zeitpunkt es besser ist, in die preisgünstigere Teilkaskoversicherung zu wechseln. Zur Erklärung: Die Vollkaskoversicherung zahlt die Schäden am Auto, die der Halter selber verursacht hat, während die Teilkasko die Kosten übernimmt, wenn der Wagen durch äußere Faktoren beschädigt, zerstört oder gestohlen wurde. Die Teilkasko kommt standardmäßig für folgende Schäden auf:

- Diebstahl des Autos oder einzelner Teile
- Brand oder Explosion wie Kabelbrand
- Glasbruch
- Verwüstungen durch Unwetter wie Sturm, Blitzschlag, Hagel und Überschwemmungen
- In Bezug auf Zusammenprall mit Tieren gelten verschiedene Regelungen, Formulierung “Tiere aller Art” ist ideal
- Schäden durch Marderbisse wie ein durchgebissener Schlauch, meist keine Erstattung von Folgeschäden wie Motorschäden

Wann ist welcher Schutz sinnvoll?

Welcher Versicherungsschutz bevorzugt wird, kann jeder für sich entscheiden. Die Vollkasko bietet umfassenden Rundum-Schutz. Sie reguliert alle Teilkaskoschäden und kommt auch bei einer Fahrerflucht für die Schäden am Fahrzeug auf. Bei der Wahl spielt auch das Alter des Fahrzeugs eine wichtige Rolle. Während die Teilkaskoversicherung den Zeitwert des Autos ersetzt, erstattet eine gute Vollkasko den Wiederbeschaffungswert. Der teurere Rundum-Schutz der Vollkasko wird meistens für jüngere Autos empfohlen. Es ist sinnvoll, in den ersten fünf Jahren eine Vollkasko abzuschließen, dann eine Teilkaskoversicherung und nach zehn bis zwölf Jahren genügt die Kfz-Haftpflicht. Bei finanzierten oder geleasten Fahrzeugen kann eine Vollkasko ebenfalls sinnvoll sein. In beiden Variationen Teil- und Vollkasko ist es üblich, im Schadensfall eine Selbstbeteiligung zu zahlen. Je höher diese ist, desto günstiger ist die Versicherung. Ein Vergleich ist, wie bei allen Versicherungen, unbedingt empfehlenswert.

Zusammenfassung

Die Teilkaskoversicherung deckt die gängigsten Schäden wie Sturm, Überschwemmung, Hagel, Glasschäden und Autodiebstahl ab, die nicht selbst verursacht wurden. In der Vollkasko sind die Leistungen der Teilkasko enthalten. Sie zahlt auch bei selbst verschuldeten Unfallschäden und Vandalismus. Die Vollkasko empfiehlt sich für Autos bis zum Alter von fünf Jahren. Danach kann es sinnvoll sein, eine Teilkasko zu wählen. Wenn ältere Fahrzeuge nur noch einige Tausend Euro wert sind, macht eine Vollkasko keinen Sinn mehr. Anders verhält es sich bei finanzierten oder geleasten Autos. Grundsätzlich ist ein Vergleich ratsam: Wenn die Zusatzkosten für die Vollkasko im Vergleich zur Teilkaskoversicherung bei rund 100 Euro liegen, kann sie abgeschlossen werden.

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