11.08.2020 | Trotz COVID-19 sind wir weiterhin für Sie ganz normal erreichbar und beraten Sie gerne. Rufen Sie uns einfach an!

11.08.2020 | Trotz COVID-19 sind wir weiterhin für Sie ganz normal erreichbar und beraten Sie gerne. Rufen Sie uns einfach an!

Sie haben Fragen, oder benötigen Hilfe? Gerne beraten wir Sie persönlich! Tel.: +49(0)89 74 83 59-10

© Electric vehicle charging - mocrogen

Ratgeber zum laden von E-Autos

31. Juli 2020 | Veröffentlicht in Tipps

So wie Autos mit Verbrennungsmotor Kraftstoff brauchen, benötigen Elektroautos Strom, um Energie zu erhalten. Der Akku entspricht vom Prinzip her dem Tank. Wie dies funktioniert, wie der Strom ins E-Auto gelangt, worauf beim Akku geachtet werden sollte und wie hoch die Kosten beim Laden sind, wird nachfolgend erläutert.

E-Autos laden – welche Möglichkeiten gibt es?

Elektroautos haben im Vergleich zu Dieselfahrzeugen und Benzinern eine bessere CO2-Bilanz. Dies gilt umso mehr, wenn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Batteriebetriebene Fahrzeuge können ihre Energie auf verschiedene Weise erhalten, beispielsweise:

- Das Laden ist zu Hause an einer Steckdose möglich. Dafür brauchen die E-Autos einen direkten Anschluss für die Lademöglichkeit oder ein Ladekabel mit spezieller Steuer- und Schutzeinrichtung. Letzteres gehört bei fast allen E-Autos zur Standardausstattung.

- Die sichere und auch schnellere Alternative sind spezielle Ladevorrichtungen: Eine weitere Möglichkeit besteht in der Wallbox. Diese Ladestationen werden an Starkstrom angeschlossen und erzielen somit höhere Ladeleistungen von 11 kW bis 22 kW und kürzere Ladezeiten. Solch eine Wandladebox sollte vom Fachmann installiert werden. Ein Starkstromanschluss ist ohnehin die Voraussetzung, um einen Elektroherd in Betrieb zu nehmen.

- Daneben können E-Autos unterwegs per Wechselstrom und Gleichstrom oder mit einer mobilen Ladestation geladen werden. Mittlerweile ist das Netz an öffentlichen Ladestationen, genau wie bei den Tankstellen, sehr engmaschig. Sie stellen meist eine Ladeleistung von 11 oder 22 kW zur Verfügung. An Schnellladestationen können es sogar 50 kW bis 150 kW sein. Hierbei gilt es jedoch, zu beachten, welche Ladeleistung im eigenen Fahrzeug zur Verfügung steht. Auch der Kauf einer mobilen Ladestation empfiehlt sich, um die Energieversorgung des Autos unterwegs stets sicherzustellen. Dies ermöglicht maximale Flexibilität.

Grundsätzlich gilt: Die Kapazität des Akkus sollte ausreichend groß sein, damit der Ladevorgang möglichst kurz und die Kapazität hoch ist. Beim BMW i3 beträgt die nutzbare Batteriegröße beispielsweise 37,9 kWh. Ist sie leer, dauert eine Vollladung mit 2,3 kW über 15 Stunden, während es bei 11 kW nur rund 3,5 Stunden sind. Mit einer Schnellladung von 50 kW dauert es gerade einmal circa 45 Minuten, bis bei der Batterie 80 % Ladestand erreicht sind. Pro 100 Kilometer Fahrtstrecke muss mit circa 1,50 bis 3,50 Euro gerechnet werden. Die Bezahlung erfolgt entweder per Abrechnung über das eigene Konto oder über eine hinterlegte Kreditkarte.

Zusammenfassung

Elektromobilität wird zunehmend den Alltag bestimmen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dem E-Auto Energie zuzuführen. Grundsätzlich lässt sich jedes Elektroauto über die Haushaltssteckdose mit Energie versorgen. Eine praktischere und schnellere Lösung ist die Wallbox. Hierfür wird ein Starkstromanschluss genutzt. Die Zahl der Ladesäulen für E-Autos ist erheblich gestiegen. Ein wichtiges Kriterium ist die Kapazität des Akkus des Wagens. Ist die Reichweite hoch und lässt er sich rasch aufladen, ist dies auf Dauer gesehen wesentlich preiswerter.

Sie haben Fragen, oder benötigen Hilfe? Gerne beraten wir Sie persönlich am Telefon: +49(0)89 74 83 59-10